Monatsarchiv: März 2014

Heimeligfront

Die Heinrich-Böll-Stiftung oder wie ich den Feind lieben lerne

Liebe Freundinnen und Freunde,

bei Euch hatte ich gerade ein Déjà-Vu. Warnt Ihr doch ganz ernst

Kommentatoren, etwa solche aus dem linken Spektrum, bei ihrer berechtigten Kritik des radikal ethnonationalistischen Lagers im EuroMaidan vorsichtig zu sein, da entsprechende Texte leicht von Moskaus „Polittechnologen“ instrumentalisiert werden können, um Putins geopolitische Projekte umzusetzen.“

Fehlt nur noch das Pic aus dem Deutschen Historischen Museum

index

das von Plattformen wie politik digital schon übersetzt wurde in

tweet & sink

weil es „es heute um die sozialen Netzwerke“ geht: „Der Feind hört und liest mit, damals wie heute“. Gut, liebe Freundinnen und Freunde, und wer von Euch sagt mir jetzt, wer der Feind ist? Die NSA? Iwan der Irre? Der hilfsbereite Freund & Stalker von nebenan?

Bis zur Antwort bleibt mir also bloß Friedes Kai. Seitdem der sich selber nicht mehr leiden kann und als Zausel geht,

Zausel

ist er völlig unverdächtig. Das Original macht Original-Handy-Fotos und erzählt originelle Märchen vom Klitschko, dem Oppositionsführer. Möge die Führhand treffen.

Aber mich keine Schuld. Ich glaube immer noch, dass Kubrick, Nixon und der Mann im Mond nicht vom SWR gesponsert war. Ich liebe William Karel, lese William Engdahl und Harriet Salem und natürlich Euch, liebe BöllerInnen.

Bloß hört auf, bitte, bitte hört auf, auch noch die Heimatfront plüschig anzulegen. Fischer’s Friends, the popular taste, sollten wissen, was Sache ist.

Euer G.Biss

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